Christopher Mullereasy tools

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  • 2023
  • 152 Seiten
  • 33 × 24,2 cm
  • 77 farbige Abbildungen
  • Leinen mit zweifarbiger Prägung
  • ISBN: 978-3-86442-429-8
  • Ausgabe: Deutsch, Englisch
  • Texte von: Peter Friese
  • Gestaltung: Claudia Ott

Einer der ungewöhnlichsten Protagonisten der Fotoszene seit Mitte/Ende der 1990er Jahre im Rheinland ist Christopher Muller, der seit 2009 auch eine Professur für künstlerische Fotografie an der Folkwang Uni­versität innehat. Mit Kunstpreisen etwa des Kunstfonds Bonn 1995 oder der Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung 2004 hat der in London aufgewachsene, am Camberwell ­College of Arts & Craft, der Slade School of Fine Art in London und schließlich an der Kunstakademie in Düsseldorf ausgebildete Künstler in der Szene einen Platz gefunden. Dabei hat ihn stets seine spezielle Heran­gehensweise ausgezeichnet, die ihn von den KollegInnen unterscheidet. Er kommt vom Stillleben, und hat mit seinen seriell wirkenden Objektfotografien in den 1990er Jahren ent­sprechend für Aufsehen gesorgt. Seine jüngst ent­standenen fotografischen Collagen sowie die zusehends einen breiteren Raum einnehmenden Aquarelle thematisieren das Verhältnis der Dinge zueinander und zugleich unsere Sicht auf sie. Die Bilder verdeutlichen, dass die BetrachterInnen in ein komplexes Gewebe von Gefühlen, Vorlieben und Abneigungen ­verwickelt sind, die auch von ihren Erwar­tungen und Handlungen im Alltag bestimmt werden.