David Ostrowski: The Critic

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Kat. Kunstverein Heilbronn, hrsg. von Matthia Löbke
Text (dt./eng.) von Hans-Christian Dany
142 S. mit 52 farb. Abb., Format 30 x 22 cm, Softcover

ISBN 978-3-86442-487-8 Kategorien ,

Über dieses Buch

David Ostrowski (*1981, lebt in Köln) arbeitet an einer Malerei, die sich im Spannungsfeld zwischen Zurückhaltung und Poetisierung ­bewegt. Andeutung und Ausformulierung treten dabei in ein dynamisches Wechselspiel. Dabei arbeitet er in Werkgruppen, von denen die »F«-Serie eine prägende bildet. Ihre reduzierten Bildflächen wirken auf den ersten Blick minimal, sind jedoch von Überlagerungen und Verdichtungen durchzogen, in denen sich ein vielschichtiger Prozess einschreibt. Buch und Ausstellung für den Kunstverein Heilbronn ­widmen sich der Idee der selbstreferentiellen Kritik und den kritischen Anforderungen, die an die eigene künstlerische Produktion gestellt werden. Der Titel, entlehnt einer amerikanischen Cartoon-Serie der 1990er Jahre, reflektiert die Figur des unerbitt­lichen Rezensenten und richtet dessen kritischen Blick nach innen. Im Text von Hans-Christian Dany heißt es: »Bei Davids Bewegung [handelt] es sich um keinen ungebrochenen Eskapismus. Die Wege, durch die er den Ausstieg findet, bleiben sichtbar, wie das Elend, aus dem sie herausführen. Auch ­erinnern die Fluchten eher an Purzelbäume als an dramatische Stunts und sparen sich den Ehrgeiz der gekonnten Kapriolen. David wandelt im Purzeln lieber die Zähne des falschen Lebens in ein Dracula-Gebiss aus Gummi, das er wie einen Flummi auf dem Boden auf und ab springen lässt, bis es sich in eine ­Provokation seiner selbst verwandelt – die es ihm erlaubt, weiter zu malen.«

Ausstellung:
Kunstverein Heilbronn, 23/5 – 23/8/2026

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