Joan Miró ist bekannt für seine farbigen Traumwelten. Besonders nach dem lang ersehnten Bezug eines eigenen großen Ateliers auf Palma de Mallorca im Jahr 1954 erweiterte der katalanische Künstler seinen Malereibegriff auf bisher unbekannte Weise. Seine konventionelle Staffeleimalerei empfand er als Einschränkung und suchte von nun an nach neuen Ausdrucksformen. So begann er beispielsweise mit Feuer und Schere zu »malen«. Der große Bewunderer Paul Klees wurde nie müde, seine eigene künstlerische Praxis zu hinterfragen und stets neue Techniken und Materialien auszuprobieren. Dieser Moment der Selbstkritik und des Neuanfangs, der vor allem mit dem Umzug ins neue Atelier auf Palma de Mallorca begann, bildet den Ausgangspunkt für dieses Buch.
Ausstellung:
28/1 – 7/5/2023, Zentrum Paul Klee Bern